Ap13_Crow/ September 1, 2016/ Toxikologie

Abstract zu Ammoniak

Ammoniak Strukturformel

Ammoniak Strukturformel

Ammoniak wird weithin als Kühlhaltemittel, Dünger und Reinigungsmittel in Haushalt und Industrie verwendet. In seiner nicht protonierten Form (NH3) handelt es sich um ein stark reizendes Gas, dass sehr gut wasserlöslich ist. Ebenso ist es ein wesentlicher Bestandteil für die illegale Herstellung von Methamphetamin.
Wässrige Lösungen von Ammoniak sind je nach ihrer Konzentration stark alkalisch (pKB = 4,75). Die im Haushalt verwendeten Konzentrationen liegen bei 5 – 10 % Ammoniak-Gehalt, wobei für industrielle Zwecke meist Lösungen mit einem Gehalt von 25-30% oder mehr eingesetzt werden.
Die Mischung von Ammoniak mit Chlor- oder Hypochlorit-haltigen Lösungen kann zur Entstehung von Chloramin führen, was selbst ein hochgradig reizendes Gas ist ähnlich zu Chlorgas.

Giftwirkung

Ammoniak-Gas ist sehr gut wasserlöslich und erzeugt sehr schnell bei Kontakt mit feuchten Oberflächen korrosive, alkalische Lösungen. Das gilt insbesondere die gefährlich für die Schleimhäute von Augen und oberen Atemwegen sein kann.
Auch der Kontakt mit wässrigen Lösungen zeigt einen solchen ätzenden Effekt und kann damit zu Verletzungen im Bereich von Augen, Haut und Gastrointestinaltrakt führen.

Toxische Dosis

  • Ammoniak Gas
    Der Geruch ist bereits ab einem Schwellenwert von 3-5ppm (parts per million) wahrnehmbar, so dass Personen ohne entsprechende Schutzausrüstung (Atemschutz) eine Reizung der Atemwege ab einer Konzentration von 50ppm wahrnehmen und meist selbst den kontaminierten Bereich verlassen.
    Die Irritation der Augen setzt gewöhnlich ab einer Konzentration von 100ppm und mehr ein. Das am Arbeitsplatz tolerierte Niveau für Ammoniak-Gas liegt im Schnitt bei 25ppm bei einem 8-Stunden-Arbeitstag, wobei Höchstwerte bis 50ppm möglich und toleriert sind.
    Werte ab einer Konzentration von 300ppm werden als unmittelbar lebensbedrohlich angesehen.
  • wässrige Ammoniak-Lösung
    Verdünnte wässrige Lösungen (dh unter 5%) verursachen nur selten ernsthafte Verätzungen, können aber dennoch zu Hautreizungen führen. Höher konzentrierte Lösungen wie in industriellen Reinigungsmitteln vorkommen (mit 25-30% Ammoniak-Gehalt) führen mit höherer Wahrscheinlichkeit zu ernsthaften Verätzungen.

Klinisches Erscheinungsbild

Darstellung am Menschen einer Ammoniak-Exposition
Die klinischen Erscheinungen hängen nicht unwesentlich von den körperlichen Voraussetzungen und der Art des Kontaktes des Betroffenen ab.
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  • Inhalation
    Die Symptome sind ein schnell…
  • Orale Aufnahme von wässrigen Lösungen
    Die Folge sind sofortige Verbrennungen im Mund- und Rachenbereich…
  • Haut- und Augenkontakt mit Gas oder Flüssigkeit

Beitrag wird fortgesetzt…
In Bearbeitung

Diagnose

Behandlung

Notfall-Maßnahmen

  • Inhalation
    1. a
    2. b
    3. c
  • Orale Aufnahme
  • Augenkontakt

Gegenmittel/ Antidote

Dekontamination